Welche Inhaltsstoffe man in konventioneller Hautpflege vermeiden sollte
Konventionelle Hautpflege kann eine Vielzahl an Chemikalien und synthetischen Inhaltsstoffen enthalten. Auch wenn diese kurzfristig sichtbare Ergebnisse oder Verbesserungen des Hautbildes versprechen, sind die langfristigen Auswirkungen oft weniger positiv und in manchen Fällen sogar schädlich. Viele der gängigen Inhaltsstoffe in herkömmlichen Hautpflegeprodukten bergen potenzielle Risiken bei langfristiger Anwendung.
Hier sind einige der häufigsten Inhaltsstoffe, auf die man in konventioneller Hautpflege achten sollte – sowie ihre möglichen Auswirkungen:
ALUMINIUMCHLORID
Häufig in Antitranspirantien und Deodorants enthalten, wird Aluminiumchlorid eingesetzt, um Schweißdrüsen zu blockieren und die Schweißbildung zu reduzieren. Trotz seiner Wirksamkeit gibt es Bedenken hinsichtlich möglicher Gesundheitsrisiken. Zudem kann es Hautreizungen verursachen, insbesondere bei empfindlicher Haut oder Hauterkrankungen wie Ekzemen. Der Verzicht auf Aluminiumchlorid schont nicht nur die Haut, sondern reduziert auch die Belastung durch potenziell schädliche Chemikalien.
PARABENE (METHYL-, BUTYL-, ETHYL-, PROPYL-)
Diese Konservierungsstoffe verlängern die Haltbarkeit vieler Hautpflegeprodukte. Parabene stehen jedoch im Verdacht, hormonell wirksam zu sein, da sie Östrogen im Körper nachahmen können. Dies wird mit einem erhöhten Risiko für Brustkrebs und Fortpflanzungsstörungen in Verbindung gebracht.
PHTHALATE
Sie machen Kunststoffe weicher und werden auch in Kosmetikprodukten eingesetzt, um die Aufnahme anderer Inhaltsstoffe zu verbessern. Phthalate stehen im Zusammenhang mit hormonellen Störungen, Geburtsfehlern und Fruchtbarkeitsproblemen.
SULFATE (NATRIUMLAURYLSULFAT / NATRIUMLAURETHSULFAT)
Diese Stoffe sorgen für reinigende und schäumende Eigenschaften. Sie können jedoch Haut, Augen und Atemwege reizen und dem Haar langfristig schaden, indem sie die natürlichen Öle entfernen.
SYNTHETISCHE DUFTSTOFFE
Bezeichnungen wie „Parfum“ oder „Fragrance“ können hunderte chemische Substanzen verbergen, darunter auch Phthalate. Sie können Allergien und Asthma auslösen und zählen zu den fünf häufigsten Allergenen weltweit.
FORMALDEHYD UND FORMALDEHYD-ABSPALTER
Diese Konservierungsstoffe kommen in vielen Kosmetikprodukten vor. Formaldehyd ist ein bekanntes Karzinogen und kann Hautreizungen, Asthmaanfälle sowie Probleme des Immunsystems verursachen.
SODIUM LAURYL SULFATE (SLS) UND SODIUM LAURETH SULFATE (SLES)
Als Schaumbildner eingesetzt, können sie Hautreizungen verursachen und Allergien auslösen. SLES kann zudem mit 1,4-Dioxan verunreinigt sein, einem vermutlich krebserregenden Stoff.
SYNTHETISCHE DUFTSTOFFE
Der Begriff „Fragrance“ kann eine Mischung zahlreicher Chemikalien verschleiern, von denen einige Allergien, hormonelle Störungen oder andere gesundheitliche Probleme verursachen können.
OXYBENZON (IN SONNENSCHUTZPRODUKTEN)
Dieser UV-Filter absorbiert ultraviolettes Licht, gilt jedoch als hormonell wirksam. Zudem wird er mit Korallenbleiche und Schäden an marinen Ökosystemen in Verbindung gebracht.
SYNTHETISCHE FARBSTOFFE
Oft gekennzeichnet als „FD&C“ oder „D&C“ mit einer Nummer, werden diese Farbstoffe aus Erdöl gewonnen und können Schwermetalle enthalten, die Hautreizungen und Allergien verursachen.
POLYETHYLENGLYKOLE (PEGs)
PEGs werden als Verdickungsmittel, Lösungsmittel und Feuchtigkeitsträger eingesetzt. Sie können mit Ethylenoxid und 1,4-Dioxan verunreinigt sein – beides krebserregende Substanzen.









